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Periradikuläre Therapie PRT

Was ist eine PRT?

Bei der periradikulären Therapie auch PRT genannt, wird eine Spritzenbehandlung der Nervenwurzel im Bereich der Wirbelsäule durchgeführt mit dem Ziel, chronische Schmerzzustände zu verringern bzw. zu beseitigen. Unter computertomographischer Kontrolle wird eine feine Injektionsnadel unter örtlicher Betäubung in den Bereich des betroffenen Wirbelsegments eingeführt und an die gereizte Nervenwurzel gebracht.
Somit besteht die Möglichkeit, zielgenau das entzündungshemmende und schmerzstillende Medikament direkt an den Schmerzpunkt zu bringen. Der Vorteil dieser Therapie besteht darin, dass nur eine geringe Dosis des Medikaments ausreichend ist, um eine gute Wirkung zu erzielen.

Indikationen

Im Allgemeinen kann man alle von der Nervenwurzel ausgehenden Schmerzen behandeln. Hauptsächlich werden degenerative Wirbelsäulenerkrankungen, nicht operationspflichtige Bandscheibenvorfälle der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule, aber auch Schmerzen, die durch Narbenbildung nach einer Bandscheibenoperation bestehen, behandelt. Die periradikuläre Therapie zeigt aber auch bei ausstrahlenden Schmerzen wie Ischias, Hexenschuss sowie Schulter- und Armbeschwerden gute Erfolge.
In vielen Fällen spürt der Patient bereits nach der ersten Behandlung eine Besserung der Beschwerden. Im Allgemeinen führen 2- 5 Sitzungen im Abstand von 7- 10 Tagen bei mehr als 80 Prozent der Patienten zu einer deutlichen Schmerzlinderung bis hin zur völligen Schmerzfreiheit ohne Operation. Die Behandlung dauert ca. 10 Minuten. Der Patient kann nach einer Ruhephase von ca. 30 Minuten nach Hause gehen. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant.


Nebenwirkungen: Nach der Injektion sollte der Patient nicht aktiv am Strassesverkehr teilnehmen. Durch das Betäubungsmittel kann es direkt nach der Injektion kurzzeitig zu Taubheitsgefühlen oder Schwächen im jeweils betroffenen Gebiet ( Arm oder Bein ) kommen. Diese Reaktion verschwindet jedoch schnell wieder. Das Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion gegenüber dem Cortisonpräparat ist möglich. Durch die geringe Dosierung des Präparates kommt es aber zu keiner systemischen Wirkung und demzufolge auch kaum zu den typischen Nebenwirkungen des Cortisons.

Kontraindikationen: Bei entzündlichen Prozessen oder bei der Einnahme von stark blutverdünnenden Medikamenten ( Markumar ) ist von der Behandlung abzuraten. Die periradikuläre Therapie ist risikoarm. Komplikationen treten erfahrungsgemäß extrem selten auf. Wiederholungen der Therapie sind jederzeit möglich.
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